Sonja’s Blog
one laptop per child

Mär
20

Heute möchte ich auf die Fragen, welche ich mir bisher zu meinem Blog gestellt habe ein wenig näher eingehen.

Die technischen Hintergründe und Finessen habe ich bereits im Eintrag vom 7. März vorgestellt.

Auf die Zusammenhänge zu IGEP, resp. auf die politische, ethische und gesellschaftlichen Themen möchte ich wie folgt zu sprechen kommen.
In meinem Vortrag werde ich mich vor allem auf die politischen und wirtschaftlich/oekonomischen Hintergründe und Probleme des Projekts beziehen.
Im Blog möchte ich dann gesellschaftliche und eventuell auch ethische Aspekte mit einbeziehen.

Unter den gesellschaftlichen Themen verstehe ich in erster Line die Verbesserung der Schulbildung, den Anschluss an neue Technologien und die Kommunikationsmöglichkeit ausserhalb einer bestimmten Region oder Menschengruppe.
Die Hard- als auch die Software sind speziell auf Kinder zugeschnitten. Dadurch wird die Möglichkeit der Kommunikation jedoch bereits eingeschränkt, da das Projekt auf eine spezifische Gesellschaftsschicht, nämlich die Kinder, abzielt.
An die Kinder sind jedoch auch Erwartungen geknüpft. Da sie durch Lernteams und Mesh-Netzwerke über unterschiedliche Lernmethoden verfügen werden, sollten sie selbständiger lernen können, wodurch jeweils auch ihre Familien und Verwandten von dem neuen Wissen profitieren sollten.
Das Projekt versteht sich dann auch als „Bildungsprojekt für die Allgemeinheit. Alle interessierten Menschen sind eingeladen sich an dem laufenden Projekt zu beteiligen“. [Wikipedia] Sowohl gesellschaftlich wie auch ethisch, ist es ein Ziel von OLPC, die digitale Kluft die zwischen den Industrieländern und den Entwicklungsländern herrscht zu verringern. Was sich jedoch zu einem Problem entwickeln könnte ist der Verkauf der Laptops, welcher über Regierungen und Staaten läuft, welche dann die Laptops im Land vertreiben. Einzige Ausnahme ist die Aktion im Dezember 2007 in den USA und Kanada gewesen, bei welcher die Käufer ein gewisses Mitspracherecht gehabt haben. [Anm. sk. Zwei Laptops konnten gekauft werden, einer davon wurde an den Käufer und der zweite an ein Kind in einem Entwicklungsland geliefert. „Give 1 Get 1“]

Die Ethik hingegen ist ein wenig schwieriger zu fassen. Meines Erachtens spielen die wirtschaftlichen Interessen der OLPC-Konkurrenz auch eine ethische Rolle. Auf die Frage der Konkurrenz werde ich jedoch in meinem Vortrag eingehen.
Die ethische Überlegungen hinter dem Projekt OLPC sind, den Schülern in Entwicklungs- und Schwellenländern eine Chance auf neue Technologie zu geben und dazu auf gemeinnütziger Basis zu arbeiten.
[vgl. Wikipedia, 100-Dollar-Laptop, URL: http://de.wikipedia.org/wiki/100-Dollar_Laptop (Stand: 20.März.2008]

Weitere Einträge zu dem sehr spannenden Thema Ethik werden folgen

Bis bald
Sonja

100 Dollar Laptop
Kinder-Laptop für die Dritte Welt kommt auch in den USA in den Handel

Mär
10

Siegeszug der Mini-Laptops

Sie sind klein, billig und der letzte Schrei an den Computermessen rund um den Globus: Superkompakte Zweitrechner, an denen im Moment kein Weg vorbeiführt.

Die Billig-Rechner im Handtaschenformat können zwar nicht viel – das Wenige, das sie können, verdient aber das Prädikat gut. Die diesjährige Cebit (04.03. – 09.03.2008), weltgrösste Computermesse, stand ganz im Zeichen der Reduktion auf das Wesentliche. Der Star unter den Mini-Laptops ist der EEE-PC (Easy to Learn, Easy to Work, Easy to Play) von Asus. Das erste Modell ist mit einem 4 Gigabyte Flash-Speicher ausgestattet, läuft mit dem Betriebssystem Linux, verfügt über einen kleinen 7-Zoll-Bildschirm und eignet sich gut für das Surfen im Internet oder das Erledigen von kleineren Büroarbeiten. Trotz des spärlichen Speicherplatzes – manch eine Digicam hat mehr – wurde die kleine Wunderkiste bereits über 350 000 Mal verkauft. Das dürfte an dem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis liegen: In den Regalen wird das Leichtgewicht für weniger als 500 Franken feilgeboten. Der tiefe Preis kommt aufgrund des kostenlosen Betriebssystems Linux zustande. Für Windows müssten hohe Lizenzkosten an Microsoft bezahlt werden.

Sein Nachfolger, der EEE-PC 900, wurde auf der Cebit zum ersten Mal der breiten Masse vorgestellt. Er bietet dreimal so viel Speicher (12 Gigabyte), einen grösseren Bildschirm (8.9 Zoll) und kommt gegen einen Aufpreis auf Wunsch auch mit Windows daher. Ein UMTS-Aufstecker lässt den Billig-Rechner unterwegs auch ohne WLAN aufs Internet zugreifen. Ein ebenbürtiger Ersatz zu den gängigen Notebooks sind die Winzlinge aber nicht, dafür sind Display, Performance und Tastatur einfach zu klein. Als günstiges Zweitgerät haben sie aber die Herzen der Käuferschaft im Sturm erobert.

Der erste tragbare Computer kam 1981 auf den Markt. Mit einem Gewicht von zwölf Kilogramm war er für den mobilen Einsatz allerdings eindeutig zu schwer. Heute wiegen die meisten tragbaren Computer zwischen zwei und drei Kilogramm und erbringen eine ähnliche Leistung wie ein herkömmlicher Desktop-Computer. Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz mit 799 000 Stück erstmals mehr Notebooks als Desktop-Computer verkauft.
[20Minuten: Akt. 10.03.08; 16:23 Pub. 10.03.08; 14:05 ydm, von Manuel Bühlmann. URL: http://www.20min.ch/digital/hardware/story/12883530 (Stand: 10. März 2008)]

Diesen Artikel habe ich heute im 20Minuten online gesehen. Bei Gelegenheit werde ich vielleicht noch einiges dazu schreiben. Für mich stellt sich nämlich die Frage, inwiefern diese Mini- und „Billig-“ Laptops Konkurrenz zum OLPC-Projekt sind, oder werden könnten. Da es sich dabei sowohl politisch, wie ethisch oder gesellschaftlich disskutieren lässt, möchte ich mir noch einige Tage Zeit lassen um meine Gedanken und Fragen dazu genauer zu durchdenken. Vielleicht hat ja bereits jemand Lust seine Gedanken in Worte zu fassen.

Bis bald
Sonja

20Minuten

Mär
07

Technische Daten:
Der Laptop soll Zugang zum Internet und dessen Kommunikationsmitteln wie Chat oder Foren bieten. Die Programme auf dem XO, wie der Laptop genannt wird, sind Open-Source und können somit jederzeit, von Programmierern oder anderen Interessierten aktualisiert und angepasst werden.

Den Laptop umhüllt ein grünes, blaues oder gelbes Kunststoffgehäuse mit Haupt-Prozessor von AMD [vgl. OLPC].
[Advanced Micro Devices, Inc. (AMD), ist ein US-amerikanischer Chiphersteller. AMD entwickelt und produziert Mikroprozessoren, Chipsätze, Grafikchips und System-on-Chip-Lösungen für die Computer-, Kommunikations- und Endverbraucherbranchen. Das Unternehmen ist im Standard & Poors 500-Aktienindex gelistet. AMD ist weltweit vertreten und hat unter anderem Fertigungsstätten in Dresden (Fab36 und Fab38) und Singapur (Endkontrolle und Verpackung).] [Wikipedia: URL: http://de.wikipedia.org/wiki/AMD (Stand: März 2008)]
Intel und die Initiative OLPC haben sich diesen Januar definitiv im Streit voneinander getrennt. [vgl. LexisNexis, Lars Wincler, Berliner Morgenpost, 5. Januar 2008]

Der XO hat ein Gummigehäuse, welches sowohl Regen- wie auch Staubsicher ist. Im Inneren hat er einen 256 MB Arbeitsspeicher und einen Wechsel-Akku, welcher in einer Stunde geladen werden kann. Das Gerät ist 1 ½ kg schwer und besitzt sogenannte Hasenohren unter denen sich USB- und sonstige Anschlüsse verbergen. Drei Watt genügen dem kleinen Rechner um zu funktionieren, ein gängiger Laptop braucht dafür in etwa das Zehnfache. Aufgeladen werden kann der Laptop mit einer Art Jojo-Effekt und er verfügt über einen W-LAN Empfänger. [vgl. LexisNexis, Tages-Anzeiger, 31. Dezember 2007]
Der Laptop verfügt weiterhin über einen speziellen, drehbaren 7,5 Zoll Bildschirm und weitere, teilweise spielerische, technische Finessen.

Bis bald
Sonja

olpcbildlapto.jpg

[http://tbn0.google.com/images?q=tbn:9JHbjikW7frq8M:http://www.37signals.com/svn/images/olpc.jpg (Stand: März 2008)]

Bild anwählbar für genauere Darstellung!

Hardware
Image OLPC

Nickel-Metallhydrid-Akkumulator
OLPC-Wiki
One Laptop per Child (Englische Homepage)
Homepage OLPC in Deutsch

Mär
02

Was ist „One Laptop per Child?
Wie ist das Projekt entstanden?Wer steckt dahinter?
Diese Fragen habe ich mir selbst gestellt, als ich das Thema für mein Referat ausgewählt habe.
Nach ersten Recherchen im LexisNexis und im Internet konnte ich mir einige dieser Fragen beantworten.

“It’s an education project, not a laptop project.” [Nicholas Negroponte]

„One Laptop per Child“, kurz OLPC, wurde am Weltwirtschaftsforum 2005 in Davos lanciert.
Es handelt sich hierbei um eine effiziente Lernhilfe, die speziell für bedürftige Kinder in den abgelegenen Regionen dieser Erde entwickelt wird. Der Laptop wird sowohl von Experten aus der Industrie als auch Universitäten entworfen, die ihr außerordentliches Talent und jahrzehntelange praktische Erfahrung in einem gemeinnützigen Projekt einsetzen möchten. Das Ergebnis ist die perfekte Harmonie von Funktionalität und Design – eine extrem günstige, flexible, effiziente, langlebige und auch optisch ansprechende Maschine, die es den Menschen in Entwicklungsländern ermöglichen wird, ihren Kindern ein besseres Lernen zu bieten. [OLPC, URL: http://www.laptop.org/index.de.html (Stand: März 2008]
Unser Ziel ist es Kindern in der ganzen Welt mit neuen Möglichkeiten auszustatten um Erkundung und Experimenten zu machen und sich auszudrücken zu können [Übers. sinngemäss. sk. OLPC, URL: http://laptop.org/vision/index.shtml (Stand: März 2008)]

Meines Erachtens geben diese zwei Zitate einen guten Eindruck in das Projekt OLPC.
Der Laptop ist mit diversen technischen Feinheiten und gut durchdachten Extras ausgestattet, welche ich in einem nächsten Blogeintrag vorstellen möchte.
Das Projekt wurde von Nicholas Negroponte [Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Nicholas_Negroponte (Stand: März 2008)] ins Leben gerufen. Er ist amerikanischer Computerforscher und Professor am MIT [Massachusetts Institute of Technology]. [Wikipedia]
Beim nächsten Blogeintrag möchte ich gerne technische Finessen, Zusammenhänge zu IGEP und wie das Projekt funktionieren soll vorstellen.

Bis bald
Sonja

Häufig gestellte Fragen an Nicholas Negroponte
Nicholas Negroponte
Vision OLPC
Wiki, OLPC

Feb
20

Hier mein erster Eintrag in einen Blog überhaupt. Werde mich nun um das Recherchieren von relevanten Informationen betreffend OLPC kümmern. Bis bald Sonja